Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg

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Inhalt: Zeittafel

1921 13. Juni Abschluss des „Main-Donau-Vertrages“ zwischen dem Deutschen Reich und Bayern. Bildung eines gemischtwirtschaftlichen Unternehmens mit der Aufgabe:
Bau der Großschifffahrtsstraßen (Reichswasserstraßen) Main (Aschaffenburg-Bamberg), Donau (Kelheim-Passau) und Verbindung Bamberg-Nürnberg-Donau. sowie Bau und Betrieb der Kraftwerke.
1921 30.Dezember Deutsches Reich, Bayern, Baden und Rhein-Main-Donau AG schließen den „Konzessionsvertrag“:
die RMD AG übernimmt die Verpflichtungen, die Großschifffahrtsstraße Aschaffenburg-Passau auszubauen.
1922 Die Beteiligten schließen den „Bauvertrag“ und legen Einzelheiten über die Bauausführung der Großschifffahrtsstraßen Aschaffenburg-Passau und Kelheim-Ulm sowie über die Errichtung der Kraftwerke fest
1926 Ausbau des Mains von Aschaffenburg bis Bamberg auf einer Länge von 297 km mit 27 Staustufen bis 1963
1955 April Schifffahrtsversuche am Main-Kanal Volkach – Gerlachshausen zur Ermittlung des optimalen Querschnittes für den Main-Donau-Kanal (MDK)
1956 Die Hamburgische Schiffsbauversuchsanstalt legt den Normal-Querschnitt des MDK fest: 55 m Wasserspiegelbreite, 4 m Wassertiefe, Böschungsneigung 1:3 bis 1957
1958 Die Technische Universität Karlruhe entwickelt die technische Konzeption der Sparschleusen des MDK bis 1960
1960 Juni Bau von Kreuzungsanlagen im Stadtdurchgang Bamberg bis Dezember 1961
1960 Juni Streckenausbau in der Haltung Forchheim bis Oktober 1966
1961 August Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Forchheim bis Oktober 1963
1961 September Bergung von Bauwerks- und Statuenresten der Seesbrücke (Balt. Neumann und Joh. F. Dietz) in Bamberg. Die erste steinerne Regnitzbrücke wurde am 27.Februar 1784 bei einem Hochwasser zerstört.
1961 Oktober Bau der Staustufe Forchheim bis Oktober 1964
1962 Februar Streckenausbau im Stadtdurchgang Bamberg bis Juli 1964
1962 August Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Hausen bis Oktober 1965
1962 25.September Abschluss des Mainausbaues bis Bamberg und Eröffnung des Staatshafens Bamberg
1963 Juni Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Strullendorf bis März 1966
1964 April Bau der Staustufe Bamberg
1964 Juli Bau der Kanalstufe Strullendorf bis März 1967
1965 Mai Streckenausbau in der Haltung Strullendorf bis Oktober 1966
1965 Mai Bau der Staustufe Hausen bis April 1968
1965 September Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Erlangen bis Dezember 1968
1966 Februar Streckenausbau in der Haltung Hausen bis September 1967
1966 Mai Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Kriegenbrunn bis November 1971
1966 Juli Bau der Kanalstufe Kriegenbrunn bis April 1970
1966 22. Juli Abschluß des Raumordnungsverfahrens für die MDK-Strecke von Nürnberg bis Kelheim
1966 16.September Bund und Freistaat Bayern schließen den „Duisburger Vertrag“ über den Ausbau der Wasserstraße zwischen Nürnberg und Vilshofen
1967 Mai Bau der Kanalstufe Erlangen bis Juli 1970
1968 Februar Bundesverkehrsministerium legt die Linienführung für den MDK auf der Strecke Nürnberg-Kelheim fest
1968 Februar Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Nürnberg bis November 1971
1968 01. April Verkehrsfreigabe der Strecke Bamberg-Forchheim
1968 April Streckenausbau in der Haltung Erlangen bis September 1970
1968 April Streckenausbau in der Haltung Nürnberg bis November 1971
1968 Juni Bau der Kanalstufe Nürnberg bis November 1971
1968 Juni Streckenausbau in der Haltung Kriegenbrunn bis August 1972
1970 März Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Eibach bis Juli 1978
1970 Mai Bau von Kreuzungsanlagen in der Scheitelhaltung (Hilpoltstein-Bachhausen) bis September 1978
1970 16. Juli Der Bayerische Landtag beschließt das Vorhaben „Überleitung von Altmühl- und Donauwasser in das Regnitz-Main-Gebiet“; u.a. sollen über den MDK bis zu 21 m³/s Überleitungswasser Richtung Norden gefördert werden.
1970 30.Oktober Verkehrsfreigabe der Strecke Forchheim- Erlangen
1971 August Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Leerstetten bis Dezember 1977
1971 Oktober Bau der Kanalstufe Eibach bis August 1978
1972 01.Juni Verkehrsfreigabe der Strecke Erlangen- Fürth
1972 23.September Verkehrsfreigabe der Strecke Fürth-Nürnberg und Eröffnung des Staatshafens Nürnberg
1974 Gründung des „Trägervereins Altmühltal“
1974 März Bau der Kanalstufe Leerstetten bis April 1980
1974 April Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Kelheim bis September 1987
1974 Juni Die RMD AG gibt den "Landschaftsplan Altmühltal" heraus. Diese Darstellung der Eingliederung des MDK in die Altmühllandschaft ist die Grundlage für künftige Planfeststellungsverfahren. Der Bund Naturschutz in Bayern erklärt in einem Vorwort, das "neue Altmühltal" sei "ohne ernste Einschränkungen zu akzeptieren".
1975 Februar Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Eckersmühlen bis September 1978
1975 Juli Bau von Kreuzungsanlagen im Stadtdurchgang Kelheim bis August 1987
1975 Oktober Streckenausbau in der Altmühl-Mündungsstrecke bis Januar 1989
1976 Freilegung von Teilen einer 10 km langen keltischen Stadtmauer beim Streckenausbau Haltung Kelheim
1976 Februar Streckenausbau in der Haltung Eibach bis Oktober 1980
1976 März Bau der Staustufe Kelheim bis Dezember 1981
1976 April Streckenausbau in der Haltung Leerstetten bis September 1981
1977 Freilegung eines Hügelgrabes bei Kelheim
1977 Februar Ergänzungsmaßnahmen an Anlagen auf der MDK-Nordstrecke bis November 1982
1977 April Streckenausbau in der Haltung Kelheim bis August 1984
1977 Juni Streckenausbau in der Haltung Eckersmühlen bis Oktober 1979
1977 September Bau der Staustufe Riedenburg bis November 1982
1979 Freilegung einer 3.000 Jahre alten Siedlung mit Friedhof im Baubereich der Kanalstufe Dietfurt
1979 26. März Dammeinsturz Katzwang: 350.000 m³ Wasser laufen aus einem gefluteten Baustellen-Teilstück aus. Personenschäden: 1 Tote, 5 Verletzte; Sachschäden mit einer Gesamtsumme von 24 Mio. DM
1979 30. Juni Vorlage des Gutachtens einer Sachverständigengruppe für die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen: Unfallursache für den Dammeinsturz ist das Zusammentreffen von 14 verschiedenen Gegebenheiten und Einflüssen
1979 Juni Bau der Kanalstufe Dietfurt bis Oktober 1984
1979 September Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Dietfurt bis März 1986
1979 Oktober Bau von Kreuzungsanlagen in der Haltung Berching bis April 1991
1980 März Bau der Kanalstufe Eckersmühlen bis September 1985
1980 28.April Bundesverkehrsministerium beauftragt ein Gutachtergremium mit der umfassende bautechnischen Sicherheitsüberprüfung der MDK-Strecke Bamberg-Nürnberg
1982 Die „Internationale Aktionsgemeinschaft gegen den Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals“ – ein Zusammenschluß aller bundesdeutschen und österreichischen Naturschutzverbände und der Eisenbahner-Gewerkschaften Deutschlands – sammeln 700.000 Unterschriften gegen den Weiterbau des MDK.
1982 Gründung der Bürgerinitiative „Ja zum MDK“, der vor allem Gemeinden im Altmühl- und Sulztal angehören
1982 27. Januar Bundeskabinett beschließt mit dem Freistaat Bayern über eine „qualifizierte Beendigung“ der Bauarbeiten am MDK zu verhandeln
1982 15 April Vorlage des Gutachtens zur Sicherheit des MDK: keine akute Gefährdung der Kanalstrecke aber verschiedene technische Nachsorgemaßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit empfohlen
1983 02.Februar Nach Verhandlungen im Sommer und Herbst 1982 beschließt die Bundesregierung den MDK zu vollenden
1983 Oktober Bau der Kanalstufe Hilpoltstein bis April 1989
1984 März Streckenausbau in der Scheitelhaltung (Hilpoltstein-Bachhausen) bis November 1989
1985 Juni Bau der Kanalstufe Bachhausen bis Oktober 1989
1985 27. September Verkehrsfreigabe der Strecke Nürnberg-Roth
1987 März Streckenausbau in der Haltung Riedenburg bis Oktober 1990
1987 Juli Bau der Kanalstufe Berching bis Juli 1991
1989 Februar Streckenausbau in der Haltung Dietfurt bis Mai 1992
1989 September Streckenausbau in der Haltung Berching bis März 1992
1991 15.Juni Verkehrsfreigabe der Strecken Roth-Mühlhausen und Riedenburg-Dietfurt
1992 25.September Verkehrsfreigabe des Main-Donau-Kanals
1994 Mai Bau des Speichers Dürrloh (Speicherbecken für Schleusenbetriebswasser) an der Kanalstufe Bachhausen bis Oktober 1996