Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg

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Inhalt: Realisierung/ Kosten

Die Leitzentralen Neuses, Kriegenbrunn, Hilpoltstein und Dietfurt haben  ihren vollständigen Wirkbetrieb aufgenommen. Von dort aus werden jeweils 4 Schleusen bis zu Entfernungen von 20 km fernbedient. An diesen Schleusen ist kein Personal mehr vor Ort, die Mitarbeiter der Leitzentralen beobachten und überwachen den Verkehrsablauf sowie den Zustand (insbesondere das richtige Einfahren der Schiffe sowie das Liegen der Schiffe beim Beginn des Schleusenvorgangs)  an den 4 Schleusen auf jeweils 6 Bildschirmen und bedienen/steuern von dort aus mittels eines Systembildschirms die einzelnen Funktionen der Schleusen. Im Tagbetrieb ist ein Schichtleiter für den Betrieb von 2 Schleusen zuständig, im Nachtbetrieb steuert er alle 4 Schleusen einer Fernsteuergruppe. Mit den vorhandenen Kommunikationseinrichtungen wird der reibungslose Kontakt zur Schifffahrt gewährleistet.

Die oben beschriebenen Instandsetzungsarbeiten sowie die Vorbereitungen für die Fernsteuerung wurden von der Nürnberger Fachstelle für Maschinenwesen im Bereich der WSD Süd geplant und ausgeschrieben, sowie in der Ausführung durch den Bauhof des WSA Nürnberg unterstützt. Die Kosten belaufen sich pro Schleuse für den elektrotechnischen Teil auf ca. 650 000 €, den maschinenbautechnischen Teil auf ca. 500 000 € und die Vorbereitung für die Fernsteuerung auf 150 000 €.

Schleuse Hausen mit Pumpwerk   Schwertransport am MDK - Schleuse Nürnberg   Schleuse Eibach mit Staatshafen Nürnberg
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