Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg

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Inhalt: Schleusensteuerung via Mausklick

Zu Planungs- und Bauzeiten des MDK war es Stand der Technik, die Steuerung einer Schleuse mit Relais-Technik und einem elektromechanischen Bedienpult auszustatten. Die Schleusenbediener steuerten und bedienten beinahe die komplette Schleuse über ein 3 x 1m großes Steuerpult.

Modernisierte Schleusen werden nicht mehr mit einem Bedienpult, in dem sich Knöpfe und Anzeigelampen befinden, sondern mit einer Bildschirmsteuerung ausgestattet. Auch die Relais-Technik ist weitgehend überholt und wird durch eine SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) ersetzt.

Mit der Visualisierung und entsprechender SPS werden alle Daten aufbereitet und am Bildschirm dargestellt. Somit hat der Anwender, hier der Schichtleiter, mit der Maus und dem Monitor die Kontrolle über seine Schleuse übernommen. Es werden nahezu alle Funktionen, beispielsweise das Fahren der Tore und Verschlüsse, aber auch der Betrieb von Heizungen und Beleuchtungen, über den Leitrechner bzw. die Visualisierung gesteuert. Durch diese Bildschirmsteuerung ist auch der Grundstein für die Fernsteuerung gelegt, da der Leitrechner sich nicht an der zu steuernden Anlage befinden muss. Die Daten werden über spezielle Leitungen von den einzelnen Schleusen zur Leitzentrale geschickt, um dort vom Leitrechner angezeigt zu werden bzw. Befehle an die Anlage zurückzuschicken.

Schleusensteuerung alt   Schleusensteuerung neu
Steuerstand alt:
elektromechanisches Bedienpult
  Steuerstand neu:
speicherprogrammierbare Steuerung