Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg

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Inhalt: Leitzentrale

Waren vor 25 Jahren im Bereich des WSA Nürnberg noch 2 Mitarbeiter je Schicht notwendig um jeweils eine der 16 Schleusen zu bedienen, so werden zukünftig am MDK zwei Schleusen von einem Schichtleiter fernbedient.

Was auf den ersten Blick abenteuerlich wirkt, ist durch den Einsatz von moderner Steuerungs- und Übertragungstechnik möglich. Es wurden neue Wege für den Betrieb der Anlagen gefunden, bei denen es jedoch keine Abstriche an der Sicherheit sowie dem Service für die Benutzer der Wasserstraße geben durfte.

Prozessbild für die Steuerung

Mit der Einrichtung einer modernen Fernsteuerungstechnik wird an den Bundeswasserstraßen Main, MDK und Donau das Ziel verfolgt, das Angebot für die Schifffahrt und den Schleusenbetrieb zu optimieren und die Betriebsausgaben gleichzeitig zu reduzieren. Die Fernbedienung der Schleusen ist sicher und wirtschaftlich. Sie ermöglicht so die Einführung eines durchgängigen 24-h Betriebs und bringt deshalb einen hohen Nutzen für die Schifffahrt.

Leitzentrale Kriegenbrunn   Leitzentrale Hilpoltstein
Leitzentrale Kriegenbrunn   Leitzentrale Hilpoltstein

Die 16 Schleusen werden von 4 Leitzentralen aus fernbedient. Zwei Leitzentralen an den Schleusen in Kriegenbrunn und in Hilpoltstein haben den vollständigen Wirkbetrieb seit 2004 und 2005 erfolgreich aufgenommen, die Leitzentralen an der Schleuse Dietfurt 2006 und am Außenbezirk Neuses 2007.

Von jeder Leitzentralen werden 4 Schleusen fernbedient. Die Leitzentralen sind in den Tagesschichten, zwischen 06:00 und 22:00 Uhr mit jeweils 2 Beschäftigen und in der Nachtschicht, zwischen 22:00 und 06:00 Uhr mit einem Beschäftigten besetzt.