Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Einblicke - High-Tech im Verborgenen

Für die Überwachung des Speichers wurden zahlreiche sowohl konstruktive als auch elektronische Maßnahmen getroffen. So ist die Dränschicht unter der Asphaltdichtung in abgeschottete Felder (max. 700 m²) aufgeteilt. Das Planum der Felder hat ein Gefälle zum Kontrollgang, der 70 m parallel zum Dammfuß unter den Beckensohle verläuft. Bei einer auftretenden Undichtigkeit wird Leckwasser durch Dränrohre, die den einzelnen Feldern zugeordnet sind, zum Kontrollgang abgeleitet und die Wassermenge dort über Messwehrkästen gemessen, die Daten elektronisch erfasst und weitergeleitet. Somit wird sichergestellt, dass eine Undichtigkeit des Speicherbeckens sofort erkannt und lokalisiert werden kann.
Der Beckenwasserstand wird über drei unabhängige Messeinrichtungen ermittelt. Außerdem werden Grundwasserstände unter dem Speicher und Setzungen der Speichersohle im Bereich des Kontrollganges über Messsonden ständig automatisch überwacht.
Alle Messdaten werden zentral erfasst und ständig mit festgelegten Grenzwerten verglichen. Grenzwertverletzungen werden automatisch der Betriebszentrale (BZ-MDK) gemeldet.

Draufsicht auf das Kontrollsystem

Dichtungsaufbau

Das Speicherbecken ist mit einer Asphaltbeton-Außenhautdichtung ausgekleidet, die von unten nach oben wie folgt aufgebaut ist:

Dammbereich

Dammschüttung (Amaltheenton - Aushubmaterial der Scheitelhaltung)

HGT-Schicht 20,0 cm
Dränschicht 20,0 cm
Asphaltbinder 8,0 cm
Asphaltbeton 8,0 cm
Mastixversiegelung 4kg/m²

Sohlenbereich

Untergrund: Amaltheenton
Geotextilmatte
Dränschicht i.M. 30,0 cm
Asphaltbinder 8,0 cm
Asphaltbeton 8,0 cm

Querschnitt Damm / Sohle