Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg

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Inhalt: Das Prinzip einer Sparschleuse

Zur Überwindung der Wasserspiegelunterschiede wurden Sparschleusen gebaut. Lediglich im Bereich der Altmühl und der Regnitz konnten Flussschleusen ausgeführt werden, da dort ausreichende natürliche Zuflüsse vorhanden sind.
Die Schleusen haben eine Kammerbreite von 12 m, ihre Nutzlänge beträgt 190 m, so dass zwei Gütermotorschiffe von je 90 m Länge oder ein zweigliedriger Schubverband mit bis zu 190 m Länge und über 3500 t Tragfähigkeit geschleust werden können.
Die Sparschleusen haben je nach Hubhöhe ein bis drei seitlich terrassenförmig angeordnete Sparbecken. Durch sie wird der Wasserbedarf der Schleusenkammer bei jeder Schleusung bis zu 60 % vermindert. Die Restmenge wird der höhergelegenen Kanalhaltung entnommen bzw. in die untere Haltung abgegeben.
Ein Füll- und Entleerungssystem mit Öffnungen in der Schleusenkammersohle ermöglicht es, dass die Schiffe während der Schleusung mit einer Hub- oder Senkgeschwindigkeit von bis zu 1,7 m/Min. ruhig liegen und so die Verkehrssicherheit erhöht wird.

Schleusenquerschnitt